David Weiblein
Darsteller

Email: david.weiblein@kabcoms.de

Künstlerischer Werdegang

David Weiblein verdankt es wohl seiner damaligen Funktion als Klassenclown, dass er 1991 im zarten Alter von nur 13 Jahren zum Schulkabarett "Die Giftzwerge" des Gymnasiums Bitterfeld kam.

Nachdem er bereits im Jahre 1988 erste schauspielerische Gehversuche machte und an einer Gestik- und Mimik-Schulung teilnahm, war es seine damalige Englischlehrerin, die meinte, dass er auch Leute auf den Arm nehmen könne, ohne den Missmut seiner Mitschüler auf sich zu ziehen.

Als das Aufnahmeritual bei den Giftzwergen erfolgreich absolviert war, etablierte er sich schnell zu einer festen Größe innerhalb des Schulkabarett. Den anfänglichen Statistenrollen standen später die Hauptrollen gegenüber. Alles in allem sollten es fünf Jahre werden, die ihn das Bitterfelder Publikum, aber auch die Zuschauer in Marl und Aurich ertragen mussten. Doch die traurige Gewissheit rückte immer näher: das Abitur und damit das Ende als "Giftzwerg".

Doch es sollte für fünf dann doch nicht zur Gewissheit werden. Sie wollten ihrer offensichtlichen Leidenschaft kein so frühes Ende setzen und gründeten 1996 die "KABCOMS". Der erste Auftritt ließ nicht lange auf sich warten. Schon zu ihrem eigenen Abi-Ball traten sie in der neuen Formation auf.

Obwohl er sich schon bei den "Giftzwergen" immer weiterentwickelt habe, denkt er, dass die Tatsachen, ein "eigenes" Kabarett zu haben, ihn noch einmal ein großes Stück vorangetrieben hat.

In künstlerischen Belangen hat sich David Weiblein auch anderweitig ausprobiert. So nahm er 1997 an einem Pantomimeworkshop teil, erhielt in den Jahren 1998 und 1999 Gesangsunterricht, war Erzähler bei einer Märchenaufführung der Kreismusikschule im Jahre 2001. David bewarb sich sogar an der Schauspielschule in Leipzig, ging aber nicht zum Vorsprechen – das war 1998, in dem Jahr, wo er auch beim Leipziger Kabarett "academixer" vorspielte und sogar das Angebot erhielt, bei einem Programm mitzuwirken, wozu er sich aber letztlich auch nicht durchringen konnte – teils aus beruflichen Gründen, teils weil er "seinem" Kabarett treu bleiben wollte.


David als Darsteller:

Warum spielst du Kabarett?

  • An dem Tag, wo ich mir diese Frage beantworten kann, werde ich damit aufhören, versprochen!

Was nervt dich bei den anderen KABCOMS beim Proben?

  • Textsicherheit

Was, glaubst du, macht dich zu einem waschechten KABCOM?

  • da ich Gründungsmitglied bin

An welchen Auftritt erinnerst du dich mit Freude bzw. Grauen und warum?

  • mit Grauen: An Sylvester 1996. Das allererste KABCOMS-Programm namens "Der flotte Dreier". Und warum? Weil Andi keinen einzigen Text gelernt hatte und seine Kostüme somit davon geprägt waren, seine Spickzettel zu verstecken.
  • mit Freude: An Sylvester 1996. Das allererste KABCOMS-Programm namens "Der flotte Dreier". Und warum? Weil damals alles begann und ich erstmals etwas für mich wirklich Wichtiges selbst mit auf die Beine gestellt habe.

Angaben zur Person:

Wenn du nur noch einen EURO hättest, wofür würdest du ihn ausgeben?

  • für einen Einkaufswagen, dann könnte ich mich mit einer Leasingfirma selbstständig machen.

Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

  • 3 EURO, davon könnte ich dann meinen Einkaufswagenfuhrpark auf vier erhöhen und hätte auf dem Markt eine Oligopolstellung.

Nenne drei dich beschreibende Begriffe!

  • engagiert, ambitioniert und faul

Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

  • Drei Einkaufswagen, dann hätte ich dort mit meiner Firma ein Einkaufswagenmonopol.

Wärest du der Erste, dem ein Außerirdischer begegnet, was würdest du ihm sagen?

  • Bitte schließe nicht von mir auf die gesamte Menschheit!

Worin macht sich deine künstlerische Ader noch bemerkbar?

  • in grünen Socken, denn die trage ich am liebsten
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